SKY PERFORMANCE CENTER

Fliegerisches Niveau bei Erteilung der A-Lizenz

 

Groundhandlingtraining
Ein- oder mehrtĂ€giges Training. Der Pilot wird in der Wahrnehmung der unterschiedlichen SteuerdrĂŒcke geschult, trainiert den aktiven Umgang mit den Steuerleinen und erwirbt das Können, die im Wind aufgezogene Schirmkappe mit Steuerleineneinsatz und Körpergewicht beliebig lange ĂŒber sich zu halten, zu korrigieren, zu steuern und abzulegen. Zudem: Erkennen kritischer Windbedingungen, Verhalten bei NotfĂ€llen (Aushebeln, Mitschleifen). Das Training soll den Piloten in die Lage versetzen, selbstĂ€ndig Wiederholungstrainings durchzufĂŒhren.

 

RettungsgerÀtetraining
EintÀgiges Training. Der Pilot wird intensiv mit der Auslösung des RettungsgerÀtes vertraut gemacht. Dies erfolgt im Rahmen eines Turnhallentrainings oder in einem G-Force-Trainer. Ziel ist, den Piloten in die Lage zu versetzen, sein RettungsgerÀt in unkontrollierten Fluglagen schnellstmöglich auslösen zu können.

 

Soaringtraining
In diesem mehrtĂ€gigen Training lernt der Pilot die Besonderheiten des Fliegens im dynamischen Hangaufwind bei mĂ€ĂŸigen bis hohen Windgeschwindigkeiten (KĂŒstenfliegen). Schwerpunkte sind: Besonderheiten der Starttechnik bei starkem Wind auf ïŹ‚achen StartplĂ€tzen, Einsatz des Beschleunigers, Flugweg und Flugtechnik im Starkwind, Erkennen und meiden von turbulenten Bereichen. Erkennen von und Verhalten bei Zunahme des Windes, Toplandung und Landung am Hang, Technik des „Hochkitens“ am Hang.

 

Thermik- und Flugtechniktraining
Mit diesem mehrtĂ€gigen Training wird der Pilot unter Funkeinweisung eines Fluglehrers auf das selbstĂ€ndige Fliegen in moderaten thermischen Bedingungen vorbereitet und eingewiesen. Im Flugtechnikteil werden die Manöver, die einen aktiven Flugstil trainieren (Rollen und Abfangen, Nicken und Abfangen) verfeinert sowie die Abstiegshilfen, insbesondere das Ohrenanlegen mit Beschleunigen und moderate Einklapper geĂŒbt. Beim Thermikfliegen unter Funkeinweisung ist der Übungsschwerpunkt die Flugtechnik (aktives Fliegen, Ein- Ausfliegen, Kreisen, Aufwindfliegen am Hang, Steuerung mit lnnen- und Außenbremse, Gewichtsverlagerung. Ausgleich des Windversatzes, etc.) sowie die praktische Gefahreneinweisung (turbulente Gebiete, Lee, DĂŒsen, erkennen und meiden) und die Landeeinteilung und Landung bei Wind und auf kleiner LandeflĂ€che.

 

Sicherheitstraining
MehrtĂ€giges Training ĂŒber Wasser, die „große Gefahreneinweisung“ mit dem Gleitschirm, abgestimmt auf das individuelle Pilotenniveau. Schwerpunkte sind dabei das Training der richtigen Pilotenreaktionen bei massiven Kappenstörungen (große seitliche und frontale Einklapper), das Kennenlernen der Strömungsabrissgrenzen des GerĂ€tes, Pilotenverhalten bei schnellen Drehbewegungen, die richtige Anwendung der Abstiegshilfen und die Verfeinerung der Flugtechnik. Voll entwickelte Strömungsabrisse (Fullstall, lĂ€ngeres Trudeln) sind nicht Bestandteil eines Standard-Sicherheitstrainings.

 

Streckenflugtraining
In diesem mehrtĂ€gigen Training lernt der Pilot die Basics des Streckenfliegens. Es soll ihm das Wissen und Können vermitteln, kleinere StreckenflĂŒge in einfachen Streckenfluggebieten selbstĂ€ndig durchzufĂŒhren. Es baut auf das erworbene Können der vorangegangenen Trainings auf. Schwerpunkte sind: Aufdrehen bis zu sinnvoller Abflughöhe, Erkennen und Anfliegen von Thermikquellen, Talquerungen, Talwind (PrallhĂ€nge und Talwind-Lees), Wetterbeobachtung, Erkennen und Meiden kritischer Bereiche. Außenlandungen vorbereiten und durchfĂŒhren.

 

VollstÀndig autonomer Pilot

Sieger der DHV-Gleitschirmschulen